Rentenversicherung kündigen
Eine Rentenversicherung ist zwar sinnvoll und gehört in jedes Privathaushalt, jedoch kann es passieren, dass gerade in Zeiten der finanziellen Not viele Verbraucher ihre Rentenversicherung kündigen müssen. Der Verkauf bringt jedoch finanzielle Einbußen mit sich, die nicht unerheblich sein können.
Beim Abschluss einer Rentenversicherung wird – genauso wie bei einer Kapitallebensversicherung – eine Abschlussgebühr fällig. Das heißt, dass im Normalfall ein gewisser Betrag beim Abschluss eines Vertrages entrichtet werden muss, bevor der Vertrag überhaupt zustande kommen kann. Um diese Einmalzahlung zu umgehen, werden die Abschlussgebühren zusammen mit den monatlichen Beiträgen verrechnet. Dies führt dazu, dass die ersten Beiträge nicht zum Zwecke der Kapitalbildung eingezahlt werden, sondern vorerst zur Deckung der Abschlussgebühren. Erst wenn die Abschlussgebühren vollständig getilgt wurden, werden die monatlichen Einzahlungen zur Bildung des Kapitals verwendet.
Muss also ein Sparer seine Rentenversicherung kündigen und geschieht dies in der Anfangsphase der Vertragslaufzeit, so kann es passieren, dass ein Großteil – wenn nicht gar die gesamte eingezahlte Summe – dafür verwendet wird die Abschlusskosten der Versicherungsgesellschaft zu decken. Zudem müssen Fördergelder – mit einem Zinssatz von 5 Prozent pro Jahr – zurückgezahlt werden. Es lohnt sich also über Alternativen zur Kündigungsmaßnahmen nachzudenken.
Rentenversicherung verkaufen als gute Alternative
Für jeden, der auf elegantem Wege seine Rentenversicherung kündigen möchte, bietet sich der Verkauf von Rentenversicherung als eine solide Alternative an. Damit der Sparer seine Rentenversicherung verkaufen kann, bietet der sogenannte Zweitmarkt der Versicherungen gute Methode, den bestehenden Vertrag ohne große Verluste zu verkaufen. Wobei hier die Restlaufzeit und die tatsächlicher Rückkaufwert der Versicherungspolice für Rentenversicherung verkaufen entscheidend sind. Somit darf die restliche Laufzeit des Versicherungsvertrages nicht unter 15 Jahren liegen. Aber auch der Rückverkaufswert der Versicherungspolice darf die 5.000 Euro nicht unterschreiten. Tritt jedoch eines von den zwei Fällen ein, so muss sich der Sparer nach einem privaten Investor umsehen. Die Rentenversicherung zu verkaufen bringt jedoch einen weitaus höheren Gewinn, als es der Sparer bei der Kündigung der Rentenversicherung zu erwarten hätte. Versicherungsgesellschaften, die Ankäufe von Versicherungspolicen tätigen, sind mittlerweile sehr zahlreich am deutschen Markt vertreten.
